Die wichtigsten Säulen sind: 1. Dezentralisierung und kommunale Autonomie, wodurch Kommunen die Kontrolle über ihre Deviseneinkünfte, Wirtschaftseinheiten, Import/Export und die Genehmigung von Investitionen der kubanischen Diaspora erhalten. 2. Reform staatlicher Unternehmen, die „echte Autonomie“ für Export, Import, Devisenhaltung und Teilnahme am Devisenmarkt ermöglicht. 3. Liberalisierung des Privatsektors durch Überarbeitung der Liste verbotener Aktivitäten hin zu einer „verantwortungsvollen Regulierung“ und Übertragung der KMU-Genehmigung auf die Kommunen. 4. Auslandsinvestitionen und Einbindung der Diaspora, was es Kubanern im Ausland erlaubt, Privatunternehmen zu besitzen, und direkte Auslandsinvestitionen im Privatsektor gestattet. 5. Fokus auf landwirtschaftliche Produktion, indem brachliegendes Land für die Produktion genutzt wird und Erzeugern direkter Zugang zu Ressourcen und Devisenmärkten gewährt wird. 6. Energiewende, Beschleunigung der Solarenergienutzung und Förderung der Elektromobilität. 7. Umstrukturierung des Staates, Reduzierung von Ministerien und bürokratischen Positionen. 8. Soziale Politikverlagerung von Produktsubventionen hin zur Unterstützung gefährdeter Gruppen, mit der Aufhebung allgemeiner Preiskontrollen. 9. Öffnung des Tourismussektors für „neue Akteure“. 10. Integration von Staatsunternehmen, KMUs, Genossenschaften, landwirtschaftlichen Erzeugern und Investoren zu „gleichen Bedingungen“. 11. Digitalisierung und Transparenz zur Nachverfolgung von Beiträgen und Ergebnissen. Diese Reformen werden vor dem Hintergrund verschärfter US-Sanktionen präsentiert, einschließlich finanzieller Verfolgungen und Einschränkungen der Ölversorgung, wobei in den vorangegangenen fünf Monaten nur ein einziger Öltanker Kuba erreichte.
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