Zwar gibt es keine strikte gesetzliche Frist für das gesamte Verfahren, doch sind Bearbeitungszeiten von sechs Monaten oder länger üblich. Manche Quellen sprechen in Einzelfällen von bis zu zwei Jahren. Es ist ratsam, proaktiv bei der zuständigen Einwanderungsbehörde (Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft) nachzufassen. Wenn ein Verwandter in Österreich hartnäckig beim Sachbearbeiter nachfragt, kann dies effektiv sein. Taktiken wie das Äußern des starken Wunsches, im Land zu leben (ohne politische Situationen zu erwähnen), und das Hervorheben der emotionalen Belastung durch die Trennung könnten eine schnellere Reaktion fördern. Kleinere Städte können aufgrund längerer Dokumentenwege längere Verzögerungen haben. Es ist wichtig, mögliche Urlaubszeiten der Mitarbeiter zu kennen und sicherzustellen, dass alle Unterlagen korrekt eingereicht und verstanden wurden. In manchen Fällen kann das Verfahren nach einer ersten Prüfung und der Anforderung zusätzlicher Dokumente neu starten, was zu weiteren Verzögerungen führt. Die Beauftragung eines Anwalts kann nützlich sein, verliert aber an Wirksamkeit, wenn der Antrag bereits seit langer Zeit anhängig ist. Offizielle schriftliche Anfragen unter Berufung auf relevante Gesetze und Fristen können ebenfalls eine Antwort beschleunigen.
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